Dankbarkeit, Zusammenhalt und gelebte Gemeinschaft
25 Jahre Fritz-Delius-Haus in Datterode mit Erntedank gefeiert.
Mit einer festlichen Erntedank-Andacht feierten die Werraland Lebenswelten am Sonntag das 25-jährige Bestehen des Fritz-Delius-Hauses in Datterode. Viele Besucherinnen und Besucher kamen zusammen – Bewohner, Angehörige, Mitarbeitende, Nachbarn aus dem Ort sowie Pfarrer Rüdiger Pütz. Auch die Landtagsabgeordnete und Nachbarin Carina Fissmann war unter den Gästen.
Werraland-Vorstand Georg Forchmann begrüßte die Festgemeinschaft und blickte in seiner Rede auf die Anfänge zurück: Aus dem ehemaligen Hotel Danica wurde 2000 die Wohnstätte Fritz-Delius-Haus, benannt nach dem früheren Dekan Fritz Delius, der zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehörte. „Seit 25 Jahren ist das Fritz-Delius-Haus ein Zuhause für Menschen mit Unterstützungsbedarf – und ein Ort, an dem Miteinander, Vertrauen und Menschlichkeit großgeschrieben werden. Dafür danke ich allen Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Wegbegleitern von Herzen“, sagte Forchmann. Als besonderes Geschenk überreichte er dem Haus eine Bibel.
Die Andacht, geleitet von Heidi Führer, griff das Doppeljubiläum von Erntedank und 25 Jahre Fritz-Delius-Haus auf. Im Mittelpunkt standen Dankbarkeit, Gemeinschaft und die Worte aus dem Matthäus-Evangelium „Ihr seid das Salz der Erde“. Symbolisch erhielten jede Besucherin und jeder Besucher ein Tütchen Salz mit diesem Bibelvers. Auch die kürzlich verstorbene Bewohnerin „Frau Elke“, wie sich Elke Windel selbst immer nannte, wurde in die Andacht einfühlsam einbezogen.
Die Bewohner sprachen ihren Dank an die Mitarbeitenden für deren unermüdlichen Einsatz aus. Ebenso wurden die Ehrenamtlichen geehrt, die durch ihr Engagement die regelmäßigen Andachten ermöglichen – verbunden mit kleinen Geschenken als Ausdruck der Wertschätzung.
Für Johannes Knöfel, Abteilungsleiter der Besonderen Wohnformen, zeigt sich gerade hier die besondere Stärke: „Das Fritz-Delius-Haus ist mehr als nur eine Wohnstätte – es ist ein lebendiger Teil von Datterode. Der außergewöhnliche Zusammenhalt von Bewohnern, Mitarbeitenden, Angehörigen und der Dorfgemeinschaft macht diesen Ort so einzigartig.“
Nach der Andacht war bei Kaffee und Kuchen Zeit für Begegnung, Erinnerungen und gute Gespräche. Dass so viele Menschen aus Haus und Gemeinde mitfeierten, machte einmal mehr deutlich: Das Fritz-Delius-Haus ist seit 25 Jahren fest in Datterode verwurzelt – und das soll auch in Zukunft so bleiben.
Mitglied der Diakonie Hessen