Ein wichtiger Schritt in die Zukunft
Werraland eröffnet feierlich neuen Standort am Hessenring 17.
Die Werraland Lebenswelten haben in Eschwege ihren neuen Standort feierlich eröffnet. Am Hessenring 17, in unmittelbarer Nähe zum Hauptsitz, entsteht auf dem ehemaligen Gelände der Baumer Group ein Ort für Arbeit, Förderung und Verwaltung – und ein starkes Signal für gelebte Inklusion.
Werraland hatte das rund 16.000 Quadratmeter große Areal für rund zwei Millionen Euro erworben. Nun fiel der Startschuss: „Seit vielen Jahren haben wir überlegt, wie wir uns sinnvoll erweitern können. Platz war immer ein Thema. Dann kam der perfekte Moment – und wir haben ihn genutzt“, sagte Vorstand Georg Forchmann bei der Eröffnung. Die geladenen Gäste sahen zur Eröffnung noch viel Leerstand. Aber was jetzt noch leer ist, wird bald voller Leben sein. „Für uns ist der neue Standort mehr als ein Gebäude: Er steht für mehr Teilhabe und für die Weiterentwicklung unserer Lebenswelten“, so Forchmann.
Am Hessenring 17 bündeln die Werraland Lebenswelten künftig viele Bereiche: die Werkstatt mit Hygiene-Wäscherei, WaschBar, Metallverarbeitung, Aktenvernichtung und Fahrradaufbereitung, ein Lagerbereich sowie die komplette Verwaltung des Tochterunternehmens WEADI – dem aktuell am schnellsten wachsenden Bereich des Unternehmens.
Auch die Gäste aus Politik und Verwaltung würdigten den Mut der Lebenswelten: „Wir als Kreis sind sehr froh, solch einen Träger wie die Werraland Lebenswelten im Werra-Meißner-Kreis zu haben“, sagte Friedel Lenze, Erster Kreisbeigeordneter. „Mit Mut gehen sie solche Projekte an und setzen sie um – das ist ein Gewinn für die ganze Region.“
Susanne Simmler, Landesdirektorin des Landeswohlfahrtsverbands, betonte: „Die Werraland Lebenswelten setzen ein starkes Zeichen für Inklusion und Teilhabe. Unsere Begleitung ist Ihnen sicher, Herr Forchmann. Menschen mit Beeinträchtigung teilhaben zu lassen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene.“
Karl-Heinz Schäfer, Mitglied des Werraland-Verwaltungsrats, hob hervor: „Für uns als Aufsichtsorgan war es die einzig richtige Entscheidung, diesem Projekt zuzustimmen – und zwar einstimmig. Mein besonderer Dank gilt dem Team um Vorstand Georg Forchmann, das uns mit seinen Plänen überzeugt hat.“
Nach der feierlichen Eröffnung wurden die neuen Hallen gleich mit Leben gefüllt: Am Abend fand dort das große Sommerfest für alle Mitarbeitenden statt. „Das war das erste Mal, dass hier so richtig Leben in den Hallen war – genau so soll es sein“, freute sich Forchmann. Musik, Gespräche und gute Stimmung machten deutlich, wofür Hessenring 17 stehen soll: ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, arbeiten und gemeinsam wachsen.
Die kommenden Monate werden geprägt sein von Umbau, Einrichtung und vielen neuen Ideen – aber vor allem von einem klaren Ziel: mehr Teilhabe, mehr Möglichkeiten, mehr gelebte Inklusion.
Zum Schluss machte Georg Forchmann klar: „Wir haben hier nicht nur Mauern und Maschinen. Wir haben die Chance, gemeinsam etwas Großes zu schaffen – für die Menschen und für die Zukunft unserer Lebenswelten.“
Mitglied der Diakonie Hessen