Wenn’s brennt, sitzt jeder Handgriff
Feuerwehrübung in der Werraland-Wohnanlage Bad Sooden-Allendorf.
In der Wohnanlage der Werraland Lebenswelten in Bad Sooden-Allendorf wurde es ernst – zumindest im Übungsfall. Gegen 19:04 Uhr am Dienstagabend erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr zu einem simulierten Brand im Obergeschoss von Haus 2. Der angenommene Brandherd: die Küche.
Nur neun Minuten später trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Bad Sooden-Allendorf (Kernstadt) und Kleinvach ein. Insgesamt 38 Feuerwehrleute waren vor Ort, drei Trupps gingen unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor.
Parallel dazu wurde die komplette Evakuierung durch das Pflegepersonal organisiert – in beeindruckenden zehn Minuten waren alle 22 Bewohnerinnen und Bewohner sowie die fünf Mitarbeitenden in Sicherheit gebracht. Ein Dummy diente der Feuerwehr zur realistischen Rettungsübung.
Stadtbrandinspektor Andreas Eichenberg und Teamleiter Tim Schilling begleiteten die Übung gemeinsam. Der künstliche Rauch aus der Nebelmaschine sorgte dabei für authentische Bedingungen.
Nach rund 45 Minuten war die Übung beendet – mit einem klaren Fazit: Die Abläufe funktionieren, das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und Mitarbeitenden klappt reibungslos.
„Durch die geübten Prozeduren fühlen wir uns gut gerüstet und können im Ernstfall schnell und zielgerichtet handeln“, betont Tim Schilling, Teamleitung der Wohnanlage.
Zum Abschluss gab es für alle Beteiligten noch eine kleine Stärkung – verdient nach einem Abend voller Einsatz, Teamgeist und gelebter Sicherheit. „Unser großer Dank geht die Feuerwehren Bad Sooden-Allendorf und Kleinvach für die Bereitschaft und die professionelle Durchführung“, so Sascha Möbs, Technischer Leiter der Lebenswelten und verantwortlich für die Organisation der Feuerwehr-Übung.
Mitglied der Diakonie Hessen