Werraland Lebenswelten

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Werraland macht sich fit für die Zukunft

Vorstand und Bereichsleitungen stellten Jahresziele vor.

„Um weiterhin und langfristig erfolgreich sein zu können, dürfen wir nicht stehen bleiben, sondern wir alle müssen uns weiterbilden und unsere Geschäftsbereiche weiterentwickeln“, sagte Werraland-Vorstand Georg Forchmann anlässlich der Präsentation der Jahresziele.

Bei zwei Veranstaltungen, im Inklusions- und Panorama-Hotel Kochsberg sowie dem Speisesaal der Werkstatt, wurden die Mitarbeitenden der Lebenswelten inklusive Tochtergesellschaften über Pläne, Ziele und Herausforderungen informiert.

Großprojekte realisiert und in Arbeit

In einem kurzen Rückblick ging Forchmann auf das vergangene Jahr ein. Mit der Fertigstellung und Eröffnung der neuen Wohnanlage in Bad Sooden-Allendorf, dem Beginn der Sanierung des ehemaligen Pfarrhauses in Ermschwerd als neuen Standort für den Burgenhof, den Start für die Modernisierung des Inklusions- und Panorama-Hotels Kochsberg, der Übernahme der Großküche in Bebra und dem Kauf des Gebäudes, in dem sich der Ausbildungsbereich der Lebenswelten befindet, standen und stehen mehrere Großprojekte auf der Agenda.

„Hinter uns liegt ein intensives Jahr, das wir dank sinnvoller Investitionen, nachhaltigem Wirtschaften und dank Ihrer engagierten Mitarbeit erfolgreich gestaltet haben“, so der Werraland-Chef. Und das trotz vielen Neuerungen in der Sozialgesetzgebung, die Einrichtungen wie Werraland vor große bisher unbekannte Herausforderungen stellten und auch im aktuellen Jahr weiterhin immens fordern werden.

Werraland wird internationaler

„Umso wichtiger ist es, dass wir die Zukunftsfähigkeit unserer Angebote sicherstellen, um unsere wirtschaftliche Stabilität zu erhalten und weiterhin sehr aktiv an der Gewinnung neuer Mitarbeiter und Kunden arbeiten“, sagt Georg Forchmann. Mehr als 100 neue Kolleginnen und Kollegen stellte das heimische Sozialunternehmen im vergangenen Jahr ein. Da auch in diesem Jahr altersbedingt Mitarbeitende ausscheiden und sich andere eventuell beruflich umorientieren, freuen sich die Werraland-Verantwortlichen über jeden neuen Mitarbeitenden. „Wir haben eine wunderbare Mischung aus älteren und jüngeren Mitarbeitenden und stehen auch bei der Belegschaft für große Vielfalt. Denn unsere Mitarbeitenden gehören mittlerweile über 20 verschiedenen Nationen an – darüber freuen wir uns sehr“, so Georg Forchmann.

Digitalisierung und Barrierefreiheit vorantreiben

Die drei Geschäftsbereichsleitungen Katrin Klett (Verwaltung), Martin Hofmockel (Wohnen) und Wolfram Linke (Arbeit), Prokuristin Beate Blumenstein für die WEADI sowie die Abteilungsleitungen Tanja Frommert (Ausbildung und Werraland-Akademie), Sascha Schädel (Ambulantes Wohnen), Johannes Knöfel (Besondere Wohnformen) und WeBeG-Betriebsleiter Nikos Gaßmann informierten über in diesem Jahr anstehende Aufgaben und Veränderungen in den jeweiligen Bereichen. Barrierefreiheit in den Wohnanlagen und die Digitalisierung von Post, Rechnungen und Zeiterfassung sind dabei Vorhaben mit hoher Priorität.

Bei aller Arbeit soll aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen, daher werden auch wieder Aktivitäten wie Betriebsausflüge, Weihnachtsfeier, verschiedene inklusive Sportveranstaltungen, Freiluftgottesdienste und der Tag der offenen Tür mit Weihnachtsmarkt angeboten. „Die Werraland Lebenswelten stehen für große Vielfalt – sowohl in unseren unterschiedlichen Geschäftsfeldern als auch außerhalb der Arbeit, wo wir unseren Mitarbeitenden attraktive Aktivitäten anbieten“, so Forchmann. Denn, wer mit Kolleginnen und Kollegen Spaß habe, gehe auch mit Freude und Motivation seiner Arbeit nach.

Einmal im Veranstaltungssaal Kochsberg: Werraland-Vorstand Georg Forchmann präsentiert die Jahresziele den Mitarbeitenden der Lebenswelten. Foto: Winter
Einmal im Speisesaal der Werkstatt: WEADI-Prokuristin Beate Blumenstein erläutert die Jahresziele für das Tochterunternehmen mit seinen vielfältigen Dienstleistungen.